#3 Nachtkonzert gegen schlechte Träume

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BACH: Goldberg-Variationen

Variationen zum Thema
Beginnen wir in jenem zwielichtigen Reich der Anekdoten, die zwischen Traum und Wachheit, zwischen Dichtung und Wahrheit hin und her pendeln: Es soll der unter Schlaflosigkeit leidende russische Gesandte am Dresdner Hof, Graf von Keyserlingk, gewesen sein, der seinen Freund Johann Sebastian Bach bat, eine Musik zu schreiben, um in den schlaflosen Nächten etwas aufgeheitert zu werden. Nun zweifeln die einen an diesem Gründungsmythos der berühmten Goldberg-Variationen, andere – unter ihnen sind führende Bachforscher wie Christoph Wolff und Konrad Küster – sprechen von einem wahren Kern. Sicher ist, dass Musik und Schlaf schon lange eine intensive Beziehung pflegen. Grund genug, diesem Thema einen eigenen, wachrüttelnden Abend zu widmen: mit der Interpretation der Goldberg-Variationen durch den gefeierten Cembalisten Mahan Esfahani, dessen kürzlich vorgelegte CD-Einspielung dieses Werkes höchste Bewunderung erfährt: „A hugely stimulating account of one of the peaks of western music.“ (The Guardian)


KARTENPREISE / ERMÄSSIGUNGEN

25 € | 15 €